Bruder Clemens Hamberger OSB

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“Olivier Messiaen: La Nativité du Seigneur - Die Geburt des Herrn”

Dieser Orgelzyklus gilt als wichtigstes und wohl populärstes Orgelwerk Messiaens. Es behandelt in neun Meditationen die Geburt Christi und lädt zu einer intensiven Begegnung mit dem Weihnachtsgeschehen ein. Hier gespielt auf einer der großen zeitgenössischen Orgeln mit typischen Klangfarben Zum 100. Geburtstag von Olivier Messiaen Br. Clemens Hamberger an der Klais-Orgel der Abteikirche Münsterschwarzach Bestellnr.: ISBN 978-3-89680-394-8  

“Orgelkonzert 15. Dezember 1996”

1. Max Reger - Intruduktion und Passacaglia f-moll op.63, 2. Siegfried Karg-Elert - Kathedralfenster op. 116 3. MAx Reger - Fantasie über „Wachet auf ruft uns die Stimme” op.52/2

 

 

    

“Große Orgelwerke”

1. Josef Rheinberger - Sonate Nr.2 As-Dur op.65 „Fantasie - Sonate" 2. Josef Rheinberger - Sonate Nr.4 a-moll op. 98 über den .„Tonus Peregrinus" 3. Julius Reubke - Große Orgelsonate c-moll „Der 94. Psalm" 4. Die Glocken der Abteikirche Münsterschwarzach (Te Deum-Motiv) Bemerkung: nur Glockengeläute

Br. Blemens Hamberger OSB, Abtei Münsterschwarzach

Br. Clemens Hamberger (*1929, +2011) entschloß sich nach dem Gymnasium in den Benediktinerorden und

die Abtei Münsterschwarzach in Unterfranken einzutreten.

Von 1970 bis 1976 war er Organist der Benediktinerabtei Schweiklberg bei Vilshofen. Seit 1976 ist Br.

Clemens wieder in der Abtei Münsterschwarzach im Organistendienst sowie als Lehrer für Orgel und Klavier

im Internat tätig. 

Mit dem Werk des heutigen Abends "Le Chemin de la Croix", op. 29 von Marcel Dupré hatte sich Br. Clemens

Hamberger schon lange intensiv auseinandergesetzt, bevor er schließlich am Instrument mit dem

technischen Studium begann.

Schließlich wurde "Der Kreuzweg" erstmals öffentlich aufgeführt anläßlich einer "Einstimmung in die

Karwoche" am Palmsonntag 1986. Es war dies die erste Aufführung überhaupt in der Abtei

Münsterschwarzach, die so großen Anklang fand, daß jeweils am Palmsonntag 1990 und 1993 weitere

Aufführungen mit wachsender Hörerzahl folgten.

Auf Einladung spielte Br. Clemens in der Folgezeit den Zyklus in den Domen von Mainz, Limburg und Fulda, in

der Liebfrauenkirche Nürnberg, der Stadtkirche Tauber-bischofsheim, der Stadtpfarrkirche Hanau und in der

St. Nikolaus-Kirche, Frankfurt-Bergen-Enkheim .

Der Interpret versteht die Aufführung durchaus nicht als Selbstzweck, sondern als eine "musikalische

Predigt" und Hinführung zum Leiden Christi.